SO SCHöN BLüHT ES IM BEET!
SO SCHöN BLüHT ES IM BEET!

AUF DEN PUNKT GEBRACHT:

Sommerblüher lassen Beete aufleben und tauchen sie in leuchtende Farben. Hohe Blickfänge und locker wachsende Begleiter ergänzen sich zu stimmigen Pflanzbildern, die über viele Wochen hinweg lebendig bleiben.

Große Blätter, leuchtende Blüten, maximale Wirkung: Das INDISCHE BLUMENROHR (Canna indica) bringt tropisches Flair in den Garten und zeigt bis zum ersten Frost kräftige Rot-, Orange- oder Gelbtöne. Schon im 16. Jahrhundert gelangte die Canna nach Europa, im 19. Jahrhundert avancierte sie in viktorianischen Parkanlagen zum exotischen Blickfang. Heute liebt sie, sowohl im Beet als auch im Kübel, sonnige, nährstoffreiche Standorte mit gleichmäßig feuchtem, gut durchlässigem Boden. Da sie nicht winterhart ist, werden die Rhizome vor dem ersten Frost ausgegraben und frostfrei überwintert.

üBRIGENS:
Der Name „Canna“ bedeutet „Rohr“ und nimmt Bezug auf die kräftigen, schilfartigen Stängel.

Kaum eine Pflanze verkörpert den Sommer so eindrucksvoll wie die SONNENBLUME (Helianthus annuus). Ihre großen, strahlenden Blütenköpfe richten sich zum Licht und prägen das Gartenbild mit warmen Gelb- und Goldtönen, je nach Sorte auch mit orangefarbenen Nuancen. Im 16. Jahrhundert gelangte sie nach Europa und entwickelte sich von der reinen Zierpflanze zur bedeutenden Ölpflanze. Heute verbindet sie starke Fernwirkung mit ökologischem Nutzen, denn ihre Blüten bieten reichlich Pollen und Nektar. Für kräftige Stiele und große Blütenteller benötigt sie einen vollsonnigen Platz mit nähr-stoffreichem, tiefgründigem Boden. Eine gleichmäßige Wasserversorgung unterstützt das Wachstum.

SCHON GEWUSST?
Eine einzelne Blüte der Sonnenblume besteht eigentlich aus vielen kleinen Einzelblüten, die gemeinsam den großen Blütenkorb bilden.

Auf langen, schlanken Stielen tanzen die seidigen Blüten des SCHMUCKKÖRBCHENS (Cosmos bipinnatus) in Weiß, Rosa oder kräftigem Pink über dem fein gefiederten Laub und bringen ordentlich Bewegung ins Beet. Am wohlsten fühlt es sich an einem vollsonnigen Platz mit lockerem, eher magerem Boden. Werden verblühte Köpfe regelmäßig entfernt, zeigt es über viele Sommerwochen hinweg immer neue Blüten. Besonders nachhaltig: Das Schmuckkörbchen sät sich häufig selbst aus und erscheint im nächsten Jahr überraschend wieder.

üBRIGENS:
Zu viele Nährstoffe fördern das Blattwachstum, nicht jedoch die Blütenfülle.

Wie kleine Flammen ragen die fedrigen Blütenstände des FEDERBUSCHS (Celosia plumosa) aus dem Laub. In Rot, Orange, Gelb oder Pink bilden sie intensive Farbflächen mit ungewöhnlicher Textur. Wärme und ein sonniger, geschützter Standort fördern eine lange Blüte.

TIPP:
Die Blüten des Federbuschs eignen sich gut zum Trocknen. Dafür die Stiele schneiden und kopfüber an einem luftigen, schattigen Ort aufhängen.

Mit einem Augenzwinkern ziehen die FRöSCHE aus Keramik ins Beet ein und sorgen für spielerische Akzente zwischen üppigen Sommerblühern. Ob am Teichrand, zwischen Stauden oder im Pflanzgefäß platziert, lockern sie die Bepflanzung auf und setzen humorvolle Highlights.

Aus der Ferne wirkt sie wie ein feiner Blütenschleier, aus der Nähe zeigen sich unzählige kleine Blüten in Violett, Rosa oder Weiß. Die JAPANISCHE SCHEINMYRTHE (Cuphea) sorgt bis in den Herbst für zarte Blütenfülle im Beet. Ihr fein verzweigter Wuchs erreicht etwa 30 bis 50 cm Höhe. Ursprünglich in Mexiko und Mittelamerika beheimatet, gedeiht sie an einem hellen bis leicht halbschattigen Platz besonders gut. Lockerer, humoser Boden mit guter Drainage fördert die Blüte. Kälteempfindlich, überwintert sie hell und kühl bei etwa 10 °C.

Die BUNTNESSEL (Coleus blumei) überzeugt mit spektakulär gezeichneten Blättern in Limettengrün, Bordeaux, Pink oder fast Schwarz und setzt damit starke Akzente im Sommerbeet. Ihre intensive Leuchtkraft bleibt über Monate hinweg stabil. Als klassische Blattschmuckpflanze erlebt sie seit einigen Jahren ein echtes Comeback, besonders in modernen Farbkonzepten. Sie bringt Tiefe in helle Pflanzungen oder setzt bewusste Kontraste zu zarten Sommerblühern. Sie bevorzugt einen hellen bis halbschattigen Standort ohne pralle Mittagssonne. Der Boden sollte locker, nährstoffreich und leicht feucht sein. Durch regelmäßiges Auskneifen bleibt sie kompakt und buschig. Nicht winterhart, kann jedoch hell und frostfrei überwintert werden.

SCHON GEWUSST?
Von der Buntnessel gibt es über 1.500 Sorten mit immer neuen Blattfarben und Mustern.

Der nicht winterharte MEHLSALBEI (Salvia farinacea) zeigt aufrechte, samtig blaue Blütenkerzen mit feinem silbrigen Schimmer. Von Juni bis zum ersten Frost bringt er Struktur ins Beet und dient Bienen als Nahrungsquelle. Am besten gedeiht er sonnig in durchlässiger, nährstoffreicher Erde. Gleichmäßige Feuchtigkeit und ein Rückschnitt nach der ersten Blüte fördern eine zweite Blütenphase.

Mit ihren markanten, aufrechten Blütenständen bringen LöWENMäULCHEN (Antirrhinum majus) Farbe ins Sommerbeet. Das Spektrum reicht von zartem Pastell bis zu leuchten-dem Rot, Gelb oder Violett, oft auch zweifarbig. Drückt man die Blüte seitlich leicht zusammen, „öffnet“ sich das kleine Maul, daher der Name. Am wohlsten fühlen sie sich an einem sonnigen bis leicht halbschattigen Platz mit lockerem, nährstoffreichem Boden.

TIPP:
Das Entfernen verblühter Stängel fördert die Nachblüte bis in den Herbst.

UNSERE EMPFEHLUNG:
grün erleben GARTENERDE und grün erleben UNIVERSALGARTENDüNGER

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