Gewusst wie: Balkonkästen bepflanzen und Obstbäume setzen

Die Gärten von Jutta und Anton Hergeth aus Villingen sowie Melanie und Christian Maurer aus Deißlingen, den Gewinnern unserer Gartenaktion »Fühlen, riechen, schmecken«, entwickeln sich. Gartenexperte Thomas Wiedmann, Geschäftsführer unseres Centers, war mit Rat, Tat, Balkonpflanzen und Obstbäumchen wieder vorort.

Immer mehr zu einer Wohlfühloase wird der Reihenhausgarten von Jutta und Anton Hergeth. Und das Schöne daran: die Pracht für Auge und Nase ist zugleich dringend benötigte Nahrungsquelle für Biene, Schmetterling & Co. Damit das so ist, sollte beim Kauf allerdings auf die Prädikate »insektenfreundlich« oder »bienenfreundlich« geachtet werden. Mit reich gedeckter Tafel kam Thomas Wiedmann jetzt zu den Hergeths. Im Gepäck hatte er unter anderem »Beet- und Balkonpflanze des Jahres«, die in gelb und orange leuchtende Bidens »Funny Honey«. Daneben machen sich im Balkonkasten die vielen kleinen weißen Blüten des Zauberschnees und der hängenden Schneeprinzessin gut, verleihen sie dem Arrangement doch Luftigkeit und Leichtigkeit. Bestens dazu passen auch die blau blühenden Fächerblumen, die Kapuziner in gelb-orange und der gleichfarbige Elfenspiegel. Das i-Tüpfelchen für den Schmuck vor den Fenstern der Hergeths sind die Löwenmäulchen in Rot. Gepflanzt werden die Balkonblüher in doppelbödige Wasserspeicherkästen mit Wasserstandsanzeige, die die Versorgung der Blumen optimieren. Bei der Pflanzerde lohne es sich, auf die Inhaltsstoffe zu achten, sagt Thomas Wiedmann. Er empfiehlt ein altbewährtes Produkt mit Perlitt, das sind kleine Kügelchen aus Bimsstein, die zusätzlich Wasser speichern und Luft an die Wurzeln lassen. Für prächtiges Gedeihen sorgt der in der Erde vorhandene Dünger rund sechs Wochen lang, dann muss der Balkongärtner mit der regelmäßigen Gabe von Flüssig- oder Langzeitdünger nachhelfen. Eine reiche Auswahl hält das Gartencenter Späth bereit. Beim Setzen der Pflanzen gilt die Faustregel: fünf Pflanzen pro Meter. Wolle man allerdings so eine Blütenpracht haben wie an Balkonen in Österreich üblich, »so dürfen es auch ein paar mehr sein«, sagt Wiedmann augenzwinkernd.

Gesundheit aus dem eigenen Garten

Im Garten der Maurers in Deißlingen liegt beim Besuch unseres Geschäftsführers der Schwerpunkt diesmal auf Obstbäumen und –stauden, die einmal vitaminreiche Genussfrüchte hervorbringen sollen. Passend für den Standort sind Sauerkirsche, der Säulenapfel »SunCats«, die ernährungsphysiologisch besonders wertvolle Apfelbeere (Aronia) und die als robust geltenden Kulturheidelbeere der Sorte »Spartan«. Wo genau wer einmal stehen soll, wird genau besprochen, schließlich hat jede Nutzpflanze ihre eigenen Ansprüche, außerdem müssen Wurzelwerk und Schattenwurf beachtet werden. Beim Setzen gilt: das Pflanzloch sollte doppelt so tief und breit sein wie der Topf, aus dem das Obstgewächs kommt. Aufgefüllt wird mit guter Erde aus dem Gartencenter Späth. Bei einem Halbstamm ist es zudem sinnvoll, einen haltenden Pfahl dazuzusetzen und anzubinden. Um den Wunsch der Maurers nach einem Staudenbeet anstelle des Trockenrasens beim nächsten Mal umsetzen zu können, gilt es, jetzt schon Vorkehrungen zu treffen: mit einem Gartenschlauch wird Größe und Umriss des Beetes sichtbar gemacht. Die betroffene Rasenfläche wird in den nächsten Wochen mit Mulchfolie abgedeckt, damit das Gras zurückgeht. »Dann fällt das Abstechen der Soden wesentlich leichter«, weiß Thomas Wiedmann.

Gewusst wie: mit einem Gartenschlauch macht Thomas Wiedmann den Umriss des zukünftigen Staudenbeetes sichtbar.  

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Alles bleibt in bunten Farben

Jutta und Anton Hergeth aus Villingen sowie Melanie und Christian Maurer aus Deißlingen sind die Gewinner der Gartenaktion »Fühlen, riechen, schmecken«, die unser Garten-Center derzeit in Kooperation mit dem Schwarzwälder Boten durchführt. Sie erhalten fachkundigen Rat für die Gestaltung eines naturnahen Gartens, außerdem stiftet ihnen unser Garten-Center dafür Gemüse- und Blühpflanzen, Insektenhotels. Töpfe und Hochbeete. Geschäftsführer Thomas Wiedmann kam auch bei seinem dritten Besuch nicht mit leeren Händen.

Einmal hoch, einmal tief - der Staudengarten

Melanie und Christian Maurer haben in der Zwischenzeit einen Teil ihres Trockenrasens vor dem Haus umgegraben. Hier soll ein hitzebeständiges Staudenbeet her. Diesmal ist es Monika Braun, seit sechs Jahren bei uns beschäftigt und seit 25 Jahren Staudengärtnerin, die zum Hausbesuch kommt, im Gepäck Stauden in allen Größen und Farben. Der zukünftige Standort wird Christian Maurer in den nächsten Tagen noch beschäftigen: Monika Braun rät, die schon gelösten Grassoden nicht unterzugraben, sondern im Kompostwerk zu entsorgen. Dort erhält man Mutterboden, der etwa zehn Zentimeter aufgetragen werden sollte. Wie die Stauden dort platziert werden könnten, das probiert Melanie Maurer unter Anleitung der Expertin auf dem Rasen davor schon einmal aus. Von niedrig nach hoch – das ist die Devise im Staudenbeet. Außerdem machen sich Dreier- bis Fünfergrüppchen einer Sorte, gesetzt mit jeweils 15 bis 20 cm Abstand, am schönsten. Vorne also kriechender Thymian, Günzel und Kissenastern in Weiß, Blau und Rosa, die den Boden vor dem Austrocknen schützen und mit ihren betörenden Düften Bienen anlocken. Dahinter finden die dauerblühende Katzenminze und die Campanula (Glockenblume), neben der blauen und weißen Duftnessel ihren Platz. Ganz hinten wird die »Sonnenbraut « über allen schweben. Trotz ihrer Höhe von 1,20 m braucht sie keine Stütze, »die hält sich von allein«, weiß Monika Braun. Sie wird begleitet vom Sonnenhut und der Indianernessel, einer Heilpflanze, die sich für Tees anbietet. Im Gepäck hat Monika Braun noch einen speziellen Staudendünger für die ersten Wochen. Und noch ein Tipp: frisch gepflanzt brauchen die Stauden jetzt etwa drei Wochen lang alle zwei Tage einen kräftigen Wasserstrahl.

Extra-Pflanzen für den Steingarten

Anton Hergeth ist glücklich. Nachdem sein kleiner Garten schon durch etliche Topfvarianten aufgewertet wurde, ging es jetzt an die steinerne Umrandung seines Gartenteiches. Gärtnerin Monika Braun kam mit einer großen Auswahl an Sedum, eine Pflanzengattung aus der Familie der Dickblattgewächse, die sich besonders für karge Steinböden eignet. Sie sind sehr genügsam mit Erde, zumeist reicht das, was ihnen im Topf anhaftet. Monika Braun drückt den Wurzelballen von Mauerpfeffer, Fetthenne und Goldtröpfchen einfach in die Ritzen zwischen den Steinen. Die genannten Sorten gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen, die sich in Farbe und Blühzeit unterscheiden und damit für ein buntes Bild sorgen. Angewachsen ist das Sedum schnell – ab und zu einen feinen Wassernebel aus dem Gartenschlauch darüberrieseln lassen reicht bereits. Nährstoffe sind in der Regel nicht notwendig.

 

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Kräuter und Gemüse fühlen sich im Hochbeet, aber auch in Töpfen wohl

Es tut sich was in den Gärten von Jutta und Anton Hergeth aus Villingen sowie Melanie und Christian Maurer aus Deißlingen, den Gewinnern unserer Gartenaktion »Fühlen, riechen, schmecken«. Unser Geschäftsführer und Gartenexperte Thomas Wiedmann besuchte beide und kam nicht mit leeren Händen.  

Melanie und Christian Maurer hatten sich zwei Hochbeete englischer Herkunft gewünscht, die beim Besuch schon geliefert und von ihren neuen Besitzern aufgebaut waren. 210 Liter mit Kompost gemischte Hochbeeterde passen in jedes von ihnen, das ist aufgrund der ausgeklügelten Konstruktion  weit weniger als bei herkömmlichen Modellen, außerdem fallen dadurch auch die üblichen Drainagelagen  weg. Beide Beete möchte Melanie Maurer für Kräuter und einige Gemüse- und Salatsorten nutzen. Da hat Thomas Wiedmann Verschiedene, auch in Bio-Qualität, anzubieten - alle gelten als bienenfreundlich -  und das ist nur eine kleine Auswahl des großen Angebotes im Gartencenter. Mit Mangold und seinem erdigen Geschmack hat Melanie Maurer bisher zwar keine so guten Erfahrungen gemacht, doch sie vertraut den Tipps des Hobbykochs  und lässt einen der attraktiven Hingucker mit seinen rot- und gelbgeäderten grünen Blättern zu. Ebenfalls erdig schmeckend, aber im Hause Maurer beliebt, ist die Rote-Bete. Vier Setzlinge finden Platz im Hochbeet gleich neben dem Brokkoli - »großzügig setzen, der wird groß« - und dem lausresistenten Kopfsalat. Der Vorteil vom Hochbeet: Schnecken haben einen beschwerlichen Weg und können zur Not durch ein Kupferband abgehalten werden. Auch Stangensellerie wird gesetzt, die ganze Pracht wird ergänzt von einem attraktiv rankenden Hokaido-Kürbis und einer ebensolchen Schlangengurke. Letztere sollte Melanie Maurer aber erst nach der »Kalten Sophie« am 15. Mai ins Hochbeet setzen.  Auch Rosenkohl  und weißer, runder Zucchini müssen noch warten. Im zweiten Beet befinden sich immertragende Erdbeeren zum Naschen - »für einen Kuchen reichen sie nicht«. Vitamin-C-reich ist die gelbe Physalis, in leuchtenden Gelb- und Orangetönen leuchten die essbaren Blüten der Kapuzinerkresse,  Zwerg-Tomaten, Blutampfer, glatte Petersilie, Schnittlauch und Ruccola finden hier ihren Platz. Sechs Wochen ziehen die Pflanzen ihre Nahrung aus der Erde, dann sollte man sie für guten Ertrag regelmäßig mit einem Bio-Dünger versorgen, rät der Fachmann. Beim Pflanzen gilt: den Wurzelballen beim Lösen aus dem Plastiktopf zur Wuchsanregung kurz drücken, bevor man die Pflanze in die Erde setzt und angießt.

Melanie Maurer freut sich riesig über die Kräuter- und Gemüsepflanzen aus dem   Gartencenter Späth.

Gemeinsam mit Späth-Geschäftsführer Thomas Wiedmann bestückt die Deißlingerin ihr Hochbeet. 

Töpfe in vielen Variationen

Über Pflanztöpfe in  verschiedenen Ausformungen freut sich Anton Hergeth in Villingen. Thomas Wiedmann hat auch ihm jede Menge Kräuter- Gemüse- und Blühpflanzen mitgebracht, die im kleinen Reihenhausgarten besonders wirken werden. Der Hobbygärtner ist gerade dabei, sich eine Sitzecke zu schaffen, um bald den besten Blick auf die blühende und duftende Pracht zu haben. Töpfe in drei Höhen, ein »Kräutertrio« und einen »Erdbeertopf«, deren Namen sich freilich nicht ausschließlichen auf den Inhalt beziehen, hat Thomas Wiedmann für Anton Hergeth ausgewählt und geht sogleich daran, sie zu bestücken. Alle haben ein Loch im Boden, das Staunässe vermeidet und mit  einer Tonscherbe abgedeckt wird, bevor die Gefäße mit torffreier und damit umweltgerechter Pflanzenerde gefüllt werden. Der Fachmann erklärt: die Erde enthält für die erforderliche Locker- und Trockenheit Kokos- oder Holzfasern und weist daher eine für viele Kunden ungewohnte Struktur auf. Im dreigeteilten Pflanztopf finden ganz oben bunt blühende Kapuzinerkresse und lilafarbener Schopflavendel ihren Platz. Eine Etage darunter werden Gourmet-Erdbeeren gesetzt und ganz unten fühlen sich Ruccola, Schnittlauch und Pizza-Thymian wohl. Beim Bepflanzen eines »Erdbeertopfes« mit seinen neun seitlichen Löchern verrät Thomas Wiedmann einen Trick: den Topf immer nur so weit mit Erde füllen, dass man von innen eine Pflanze durch die Löcher nach draußen schieben kann. An der obersten, der wärmsten Stelle wird eine Aubergine gepflanzt und darunter Oregano, den Wiedmann immer trocknen und rebeln würde, weil er frisch nur wenig Geschmack hat. Auch Orangenthymian,  glatte und krause Petersilie, Ysop (gut zu Schweinebraten), scharfer Tiger-Senf, Basilikum »White Magic« und duftender Ananassalbei kommen in die Erde. In drei Größen werden die »normalen« Töpfe arrangiert. Darin kommen eine pinkfarbene – und ausnahmsweise nicht essbare – Spinnenblume neben  Tomaten, Pflücksalat, Rosmarin und Sabei, Schnittfenchel und Mehlsalbei zur Geltung.

Im Topf mit dem Namen »Kräutertrio« haben viele Gemüsepflanzen und  Kräuter Platz.

Anton Hergeth (rechts) freut sich über die verschiedenen Töpfe, die ihm Späth-Geschäftsführer Thomas Wiedmann mitgebracht hat. Fotos: Heinig

 

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Gartenaktion bei Späth Schön für das Auge, nützlich für Wildbienen

Für die Gewinner unserer Gartenaktion »Fühlen, riechen, schmecken«, Jutta und Anton Hergeth aus Villingen sowie Melanie und Christian Maurer aus Deißlingen, geht es – zusammen mit unserem Geschäftsführer und Gartenexperte Thomas Wiedmann – bald an die Realisierung einer Gartengestaltung, die schön ist für das Auge, aber auch nützlich für Wildbienen, Schmetterlinge  & Co. Im Gartencenter am Neuen Markt erhielten sie jetzt die ersten konkreten Ratschläge für eine naturnahe Gartenfläche und suchten sich aus der reichhaltigen Auswahl die zu ihren Freiflächen passenden Pflanzen, Kräuter, Insektenhotels und Hochbeete aus. Zum nächsten Treffen  wird Thomas Wiedmann nicht mit leeren Händen kommen.

Hübsch blühende, winterharte Stauden in verschiedenen Höhen wie Blaunessel, Zottiger Ziest und Salbei sowie Blühgehölze wie Schmetterlingsflieder sollen bald in Anton Hergeths Garten  ihren Duft abgeben und willkommene Nahrung für nützliche Insekten sein. Im Gartencenter Späth gibt es keine empfindliche, »topfgedrückte« Ware, »bei uns kann alles das ganze Jahr über gepflanzt werden«, informiert Thomas Wiedmann. Gleich mehrere Vorteile bietet die Pflanzung von Kräutern. Sie sind schön anzusehen, tragen als Tee, Gewürz und Saft zur  Gesundheit des Gartenbesitzers bei und haben einen großen Nährwert auch für Insekten. Bei Späth tragen all jene ein Bienensymbol, die von Insekten besonders geliebt werden. Nicht nur die Klassiker wie Schnittlauch und Petersilie gedeihen in unseren Gärten.  Bittersüß schmeckt das »Kraut der Unsterblichkeit«, die Hemmingwayminze gehört in den »Hugo« oder schmeckt lecker als Tee. Kräuter, die besonders gerne und häufig in der Küche Verwendung finden, sollten so nah wie möglich an  Kochtopf und der Salatschüssel gepflanzt werden. Ein kleines Gemüsebeet wird Anton Hergeth zudem in einem Hochbeet anlegen. Wiedmann legt ihm Mangold ans Herz. »Fünf Setzlinge liefern den Jahresbedarf«, verspricht er und hat auch gleich einen Serviervorschlag: die blanchierten Blätter, gefüllt mit einer Grünkernfarce, dazu eine Sahnesoße.  Den recht kleinen, aber feinen Garten der  Hergeths kann sich Thomas Wiedmann gut als flexiblen  Topfgarten vorstellen. Besonders Nutzpflanzen, wie die bei Hummeln besonders beliebten Tomaten, machen sich gut in   attraktiven Terracottatöpfen.  Ein Bienenhotel hat Anton Hergeth übrigens gleich mitgenommen. Aufgrund sauber abgesägter Röhren werden bei diesem Modell von Späth keiner Wildbiene die Flügel verletzt. Außerdem weist es auch Ablagemöglichkeiten für Falter auf. Aufgehängt wird es, so der Rat des Gartenexperten, trocken und sonnig.

 

 

Anton Hergeth (links) freut sich auf die Gestaltung seines naturnahen Gartens.  Thomas Wiedmann empfiehlt  Stauden mit hohem Nährwert für Wildbienen. Foto: Heinig

Sonnige und schattige Bereiche weist der Garten von Melanie und Christian Maurer in Deißlingen auf. Das stellt die Gartenliebhaber vor Herausforderungen, die sie froh sind, nun mit Hilfe von Thomas Wiedmann zu bewältigen. Die kniehohe Betonmauer im Osten  hin zu einem öffentlichen Weg rät der Experte mit Kletterhortensien zu beranken, die auch im Schatten gut gedeihen. Im Naschgarten können sich die Maurers einen Zwetschgen- oder Mirabellen-Halbstamm vorstellen. Dort steht zwar noch das Klettergerüst für die beiden Kinder, doch »bis die Bäume groß sind, sind auch Ihre Kinder groß«, sagt Thomas Wiedmann.    Melanie Maurer wünscht sich zudem einen Holunder, der an dieser Stelle auch gut gedeihen wird. Vor dem Haus knallt die Sonne am Nachmittag. Deshalb rät der Experte hier zu einem  Staudengarten, der, wie sich Melanie Maurer wünscht,  bunt sein kann und das ganze Jahr über blüht. Dort wird auch das Bienenhotel seinen Platz finden. Christian Maurer ist begeistert von einem neuen englischen Hochbeetmodell, für das weniger Drainagematerial und Erde benötigt wird als für die herkömmlichen. Gut kann er sich das Gestell als Abtrennung zum Nachbargrundstück im Westen vorstellen. Drei bis vier Stunden Sonne am Tag reichen für das Gemüse, das die Maurers am liebsten essen:  Kohlrabi, rote Beete, Blumenkohl, Rucola und verschiedene Pflücksalate. Auch Kräuter können hier – wie im Übrigen auch im Staudenbeet - in die Zwischenräume gesetzt werden. »Das ist gut, denn die verbrauchen wir kiloweise«, sagt Melanie Maurer. Im Kasten vor dem Küchenfenster sind sie unkompliziert zu erreichen, zwischen den Stauden und im Hochbeet finden die seltener gebrauchten Vitaminlieferanten ihren Platz. Wiedmann rät dabei, nur Kräuter mit ähnlichem Wasserbedarf zusammenzusetzen -  Pfefferminze und Basilikum  brauchen viel, Thymian und Rosmarin wenig  Feuchtigkeit.

Zitronenverbene ist eine bei den Franzosen beliebte Teepflanze. Melanie und Christian Maurer können sie sich in ihrem Garten vorstellen. Foto: Heinig

 

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Fühlen, riechen, schmecken...die Gewinner stehen fest

Das Interesse war groß – jetzt stehen die Gewinner fest: Jutta und Anton Hergeth aus Villingen sowie Melanie und Christian Maurer aus Deißlingen dürfen sich in den nächsten Wochen über fachkundige Hilfe bei der Gestaltung ihres Gartens sowie Pflanzen und Sämlinge aus unserem Haus freuen – und das zum Nulltarif.

Vor vier Jahren ist das Ehepaar Jutta und Anton Hergeth von Dauchingen nach Villingen gezogen.  Aus einem ehemals großen Garten ist ein ganz kleiner geworden, um den sich Anton Hergeth dennoch leidenschaftlich kümmert. Groß war daher die Freude in der Konstanzer Straße, als unser Geschäftsführer Thomas Wiedmann mit einem Strauß Blumen vor der Haustür steht.  Der Blumen-, Zierpflanzen- und Staudengärtner sowie Gartenarchitekt hat beim Anblick des »kleinen Paradieses« schon gleich die ersten Ideen, wie hier alle ihre Freude haben können: die Gartenbesitzer, aber auch die Vögel, Wildbienen, Schmetterlinge und all die anderen Nützlinge, die für eine intakte Natur sorgen. Anton Hergeth verspricht sich Tipps für einen Garten der mit Kräutern, Beerensträuchern und Obstbäumchen nutzbar ist, auch etwas fürs Auge bietet und »nicht so viel Arbeit macht«. So wünscht er sich statt Zwiebelpflanzen pflegeleichte Stauden in seinen schmalen Randbeeten. Ein Bienenhotel hat er schon in den Schatten gehängt, einen kleinen Komposthaufen angelegt und ein Hochbeet gebaut. Auch ein  winziger Teich ist Teil des gemütlichen Gärtchens und ein  geschützter Sonnenplatz für Tomatenpflanzen ist vorhanden. »Es ist schon vieles da, was ausgebaut und ergänzt werden kann«, lobt Thomas Wiedmann den Hobbygärtner, der zugibt, seinen großen Garten schon ein wenig zu vermissen. Ein besonderes Anliegen ist Anton Hergeth sein Vorgärtchen zur Straße hin, das er sich etwas bunter wünscht. Auch eine Alternative zu den unverwüstlichen Geranien vor dem Küchenfenster »wäre ganz nett«, sagt Hergeth. Thomas Wiedmann macht Fotos und verspricht: »Ich werde mir etwas ausdenken«. Anton Hergeth und seine Frau freuen sich schon darauf. 

»Damit kann man etwas machen«, sagt unser Geschäftsführer Thomas Wiedmann (links) beim Anblick des Reihenhausgärtchens von Anton Hergeth. Foto: Heinig

 

Melanie und Christian Maurer leben mit ihren beiden Kindern  im Alter von sechs Jahren und acht Monaten in Deißlingen.  Im Neubaugebiet Bitze III, haben sie in der  Buchwaldstraße ein freistehendes Haus gebaut, umgeben von viel Natur. »Das war uns sehr wichtig«, sagt Melanie Maurer, die mit ihrer Familie gerne im nahen Neckartal spazieren geht. Natürlich soll es auch im Garten zugehen. Auf der Rasenfläche zum öffentlichen Gehweg hinterm Haus haben die Maurers bereits eine Wildblumen-Samenmischung ausgebracht, ein Naschbeet mit Kräutern und Beeren angelegt und Hainbuchen gepflanzt, in denen bald Vögel nisten können. Eine halbhohe Stützmauer soll hier attraktiv Zuwachsen, so der Wunsch. Mit Hilfe des Gartenfachmannes will die junge Mutter außerdem ihren Gartenliebling, ein Staudenbeet, zum Leuchten bringen. Bisher sei sie hier nach dem Motto »wachs oder stirb« vorgegangen. Einen geeigneten Platz für ein Insektenhotel hat sie noch nicht gefunden und ist bei der Gestaltung der Rasenfläche vor dem Haus ratlos, da die im Sommer immer der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. »Hier ist bisher alles verbrannt«, sagt sie aus Erfahrung. Auf dem Halbtrockenrasen, wie er auf der Schwäbischen Alb häufig vorkommt, kann sich Thomas Wiedmann gut sonnenbeständige Kräuterstauden wie Sommerflieder, Salbei und Ecchinacea vorstellen oder eine Kräuterspirale. Das Gespräch mit Thomas Wiedmanns macht Melanie Maurer Mut und sie freut sich auf die nächsten Wochen, wenn mit Hilfe des Gartencenters Späth ihr Garten noch schöner werden wird.

Melanie Maurer aus Deißlingen freut sich über den Besuch von Thomas Wiedmann. Foto: Heinig 

 

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Gewinnen Sie jetzt ein rundum Gartenpaket mit Pflanzen und Beratung!

Unter dem Motto »Fühlen, riechen, schmecken« veranstaltet das Gartencenter Späth in den nächsten Monaten eine besondere Kundenaktion. Zwei Familien, je eine aus den Landkreisen Schwarzwald-Baar und Rottweil werden von April bis Juni von Geschäftsführer Thomas Wiedmann und seinem Team von Fachingenieuren bei ihrer Gartenarbeit betreut. Wiedmann, der lange im Naturschutz tätig war, weiß, dass die Artenvielfalt von Flora und Fauna in Gefahr ist und möchte verlorengegangenes Gartenwissen wiederbeleben, Verständnis für die Natur wecken und ein Paradies für Nützlinge schaffen.
Das Gartencenter Späth übernimmt für zwei Familien die Patenschaft in Sachen Garten- oder auch Balkonarbeit. An fünf Terminen werden sie durch das Gartenjahr begleitet, erhalten kostenlos Rat, Tat und auch Samen und Setzlinge. Darum bewerben kann sich jeder, der Lust auf Veränderung sowie auf Terrasse, Balkon oder im Garten dafür Flächen hat. Ob diese genutzt werden, also Obst und Gemüse hervorbringen oder einfach nur schön aussehen sollen, ist für eine Teilnahme nicht von Belang. Jeder Quadratmeter, der mit den Futterpflanzen für Nützlinge bewachsen ist, hilft den Nützlingen, nicht nur den Bienen, und erfreuen das Auge, weiß Thomas Wiedmann. Die Experten zeigen den Gewinnern wie es geht, packen mit an und beraten im Sinne der Nachhaltigkeit für eine intakte Natur. Anmeldungen sind ab sofort per email marketing@garten-spaeth.de"marketing@garten-spaeth.de oder persönlich im Gartencenter-Späth möglich. Thomas Wiedmann ist gespannt auf die Resonanz und freut sich auf die Zusammenarbeit mit seinen »Patenkindern«. Die Gewinner werden am 3. April bekanntgegeben.

Thomas Wiedmann, Geschäftsführer des Garten-Centers Späth, sucht Familien, die mithelfen wollen, die Artenvielfalt unserer Tier- und Pflanzenwelt zu wahren. Foto: Heinig

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