Gartenaktion bei Späth Schön für das Auge, nützlich für Wildbienen

Für die Gewinner unserer Gartenaktion »Fühlen, riechen, schmecken«, Jutta und Anton Hergeth aus Villingen sowie Melanie und Christian Maurer aus Deißlingen, geht es – zusammen mit unserem Geschäftsführer und Gartenexperte Thomas Wiedmann – bald an die Realisierung einer Gartengestaltung, die schön ist für das Auge, aber auch nützlich für Wildbienen, Schmetterlinge  & Co. Im Gartencenter am Neuen Markt erhielten sie jetzt die ersten konkreten Ratschläge für eine naturnahe Gartenfläche und suchten sich aus der reichhaltigen Auswahl die zu ihren Freiflächen passenden Pflanzen, Kräuter, Insektenhotels und Hochbeete aus. Zum nächsten Treffen  wird Thomas Wiedmann nicht mit leeren Händen kommen.

Hübsch blühende, winterharte Stauden in verschiedenen Höhen wie Blaunessel, Zottiger Ziest und Salbei sowie Blühgehölze wie Schmetterlingsflieder sollen bald in Anton Hergeths Garten  ihren Duft abgeben und willkommene Nahrung für nützliche Insekten sein. Im Gartencenter Späth gibt es keine empfindliche, »topfgedrückte« Ware, »bei uns kann alles das ganze Jahr über gepflanzt werden«, informiert Thomas Wiedmann. Gleich mehrere Vorteile bietet die Pflanzung von Kräutern. Sie sind schön anzusehen, tragen als Tee, Gewürz und Saft zur  Gesundheit des Gartenbesitzers bei und haben einen großen Nährwert auch für Insekten. Bei Späth tragen all jene ein Bienensymbol, die von Insekten besonders geliebt werden. Nicht nur die Klassiker wie Schnittlauch und Petersilie gedeihen in unseren Gärten.  Bittersüß schmeckt das »Kraut der Unsterblichkeit«, die Hemmingwayminze gehört in den »Hugo« oder schmeckt lecker als Tee. Kräuter, die besonders gerne und häufig in der Küche Verwendung finden, sollten so nah wie möglich an  Kochtopf und der Salatschüssel gepflanzt werden. Ein kleines Gemüsebeet wird Anton Hergeth zudem in einem Hochbeet anlegen. Wiedmann legt ihm Mangold ans Herz. »Fünf Setzlinge liefern den Jahresbedarf«, verspricht er und hat auch gleich einen Serviervorschlag: die blanchierten Blätter, gefüllt mit einer Grünkernfarce, dazu eine Sahnesoße.  Den recht kleinen, aber feinen Garten der  Hergeths kann sich Thomas Wiedmann gut als flexiblen  Topfgarten vorstellen. Besonders Nutzpflanzen, wie die bei Hummeln besonders beliebten Tomaten, machen sich gut in   attraktiven Terracottatöpfen.  Ein Bienenhotel hat Anton Hergeth übrigens gleich mitgenommen. Aufgrund sauber abgesägter Röhren werden bei diesem Modell von Späth keiner Wildbiene die Flügel verletzt. Außerdem weist es auch Ablagemöglichkeiten für Falter auf. Aufgehängt wird es, so der Rat des Gartenexperten, trocken und sonnig.

 

 

Anton Hergeth (links) freut sich auf die Gestaltung seines naturnahen Gartens.  Thomas Wiedmann empfiehlt  Stauden mit hohem Nährwert für Wildbienen. Foto: Heinig

Sonnige und schattige Bereiche weist der Garten von Melanie und Christian Maurer in Deißlingen auf. Das stellt die Gartenliebhaber vor Herausforderungen, die sie froh sind, nun mit Hilfe von Thomas Wiedmann zu bewältigen. Die kniehohe Betonmauer im Osten  hin zu einem öffentlichen Weg rät der Experte mit Kletterhortensien zu beranken, die auch im Schatten gut gedeihen. Im Naschgarten können sich die Maurers einen Zwetschgen- oder Mirabellen-Halbstamm vorstellen. Dort steht zwar noch das Klettergerüst für die beiden Kinder, doch »bis die Bäume groß sind, sind auch Ihre Kinder groß«, sagt Thomas Wiedmann.    Melanie Maurer wünscht sich zudem einen Holunder, der an dieser Stelle auch gut gedeihen wird. Vor dem Haus knallt die Sonne am Nachmittag. Deshalb rät der Experte hier zu einem  Staudengarten, der, wie sich Melanie Maurer wünscht,  bunt sein kann und das ganze Jahr über blüht. Dort wird auch das Bienenhotel seinen Platz finden. Christian Maurer ist begeistert von einem neuen englischen Hochbeetmodell, für das weniger Drainagematerial und Erde benötigt wird als für die herkömmlichen. Gut kann er sich das Gestell als Abtrennung zum Nachbargrundstück im Westen vorstellen. Drei bis vier Stunden Sonne am Tag reichen für das Gemüse, das die Maurers am liebsten essen:  Kohlrabi, rote Beete, Blumenkohl, Rucola und verschiedene Pflücksalate. Auch Kräuter können hier – wie im Übrigen auch im Staudenbeet - in die Zwischenräume gesetzt werden. »Das ist gut, denn die verbrauchen wir kiloweise«, sagt Melanie Maurer. Im Kasten vor dem Küchenfenster sind sie unkompliziert zu erreichen, zwischen den Stauden und im Hochbeet finden die seltener gebrauchten Vitaminlieferanten ihren Platz. Wiedmann rät dabei, nur Kräuter mit ähnlichem Wasserbedarf zusammenzusetzen -  Pfefferminze und Basilikum  brauchen viel, Thymian und Rosmarin wenig  Feuchtigkeit.

Zitronenverbene ist eine bei den Franzosen beliebte Teepflanze. Melanie und Christian Maurer können sie sich in ihrem Garten vorstellen. Foto: Heinig

 

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Fühlen, riechen, schmecken...die Gewinner stehen fest

Das Interesse war groß – jetzt stehen die Gewinner fest: Jutta und Anton Hergeth aus Villingen sowie Melanie und Christian Maurer aus Deißlingen dürfen sich in den nächsten Wochen über fachkundige Hilfe bei der Gestaltung ihres Gartens sowie Pflanzen und Sämlinge aus unserem Haus freuen – und das zum Nulltarif.

Vor vier Jahren ist das Ehepaar Jutta und Anton Hergeth von Dauchingen nach Villingen gezogen.  Aus einem ehemals großen Garten ist ein ganz kleiner geworden, um den sich Anton Hergeth dennoch leidenschaftlich kümmert. Groß war daher die Freude in der Konstanzer Straße, als unser Geschäftsführer Thomas Wiedmann mit einem Strauß Blumen vor der Haustür steht.  Der Blumen-, Zierpflanzen- und Staudengärtner sowie Gartenarchitekt hat beim Anblick des »kleinen Paradieses« schon gleich die ersten Ideen, wie hier alle ihre Freude haben können: die Gartenbesitzer, aber auch die Vögel, Wildbienen, Schmetterlinge und all die anderen Nützlinge, die für eine intakte Natur sorgen. Anton Hergeth verspricht sich Tipps für einen Garten der mit Kräutern, Beerensträuchern und Obstbäumchen nutzbar ist, auch etwas fürs Auge bietet und »nicht so viel Arbeit macht«. So wünscht er sich statt Zwiebelpflanzen pflegeleichte Stauden in seinen schmalen Randbeeten. Ein Bienenhotel hat er schon in den Schatten gehängt, einen kleinen Komposthaufen angelegt und ein Hochbeet gebaut. Auch ein  winziger Teich ist Teil des gemütlichen Gärtchens und ein  geschützter Sonnenplatz für Tomatenpflanzen ist vorhanden. »Es ist schon vieles da, was ausgebaut und ergänzt werden kann«, lobt Thomas Wiedmann den Hobbygärtner, der zugibt, seinen großen Garten schon ein wenig zu vermissen. Ein besonderes Anliegen ist Anton Hergeth sein Vorgärtchen zur Straße hin, das er sich etwas bunter wünscht. Auch eine Alternative zu den unverwüstlichen Geranien vor dem Küchenfenster »wäre ganz nett«, sagt Hergeth. Thomas Wiedmann macht Fotos und verspricht: »Ich werde mir etwas ausdenken«. Anton Hergeth und seine Frau freuen sich schon darauf. 

»Damit kann man etwas machen«, sagt unser Geschäftsführer Thomas Wiedmann (links) beim Anblick des Reihenhausgärtchens von Anton Hergeth. Foto: Heinig

 

Melanie und Christian Maurer leben mit ihren beiden Kindern  im Alter von sechs Jahren und acht Monaten in Deißlingen.  Im Neubaugebiet Bitze III, haben sie in der  Buchwaldstraße ein freistehendes Haus gebaut, umgeben von viel Natur. »Das war uns sehr wichtig«, sagt Melanie Maurer, die mit ihrer Familie gerne im nahen Neckartal spazieren geht. Natürlich soll es auch im Garten zugehen. Auf der Rasenfläche zum öffentlichen Gehweg hinterm Haus haben die Maurers bereits eine Wildblumen-Samenmischung ausgebracht, ein Naschbeet mit Kräutern und Beeren angelegt und Hainbuchen gepflanzt, in denen bald Vögel nisten können. Eine halbhohe Stützmauer soll hier attraktiv Zuwachsen, so der Wunsch. Mit Hilfe des Gartenfachmannes will die junge Mutter außerdem ihren Gartenliebling, ein Staudenbeet, zum Leuchten bringen. Bisher sei sie hier nach dem Motto »wachs oder stirb« vorgegangen. Einen geeigneten Platz für ein Insektenhotel hat sie noch nicht gefunden und ist bei der Gestaltung der Rasenfläche vor dem Haus ratlos, da die im Sommer immer der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. »Hier ist bisher alles verbrannt«, sagt sie aus Erfahrung. Auf dem Halbtrockenrasen, wie er auf der Schwäbischen Alb häufig vorkommt, kann sich Thomas Wiedmann gut sonnenbeständige Kräuterstauden wie Sommerflieder, Salbei und Ecchinacea vorstellen oder eine Kräuterspirale. Das Gespräch mit Thomas Wiedmanns macht Melanie Maurer Mut und sie freut sich auf die nächsten Wochen, wenn mit Hilfe des Gartencenters Späth ihr Garten noch schöner werden wird.

Melanie Maurer aus Deißlingen freut sich über den Besuch von Thomas Wiedmann. Foto: Heinig 

 

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Gewinnen Sie jetzt ein rundum Gartenpaket mit Pflanzen und Beratung!

Unter dem Motto »Fühlen, riechen, schmecken« veranstaltet das Gartencenter Späth in den nächsten Monaten eine besondere Kundenaktion. Zwei Familien, je eine aus den Landkreisen Schwarzwald-Baar und Rottweil werden von April bis Juni von Geschäftsführer Thomas Wiedmann und seinem Team von Fachingenieuren bei ihrer Gartenarbeit betreut. Wiedmann, der lange im Naturschutz tätig war, weiß, dass die Artenvielfalt von Flora und Fauna in Gefahr ist und möchte verlorengegangenes Gartenwissen wiederbeleben, Verständnis für die Natur wecken und ein Paradies für Nützlinge schaffen.
Das Gartencenter Späth übernimmt für zwei Familien die Patenschaft in Sachen Garten- oder auch Balkonarbeit. An fünf Terminen werden sie durch das Gartenjahr begleitet, erhalten kostenlos Rat, Tat und auch Samen und Setzlinge. Darum bewerben kann sich jeder, der Lust auf Veränderung sowie auf Terrasse, Balkon oder im Garten dafür Flächen hat. Ob diese genutzt werden, also Obst und Gemüse hervorbringen oder einfach nur schön aussehen sollen, ist für eine Teilnahme nicht von Belang. Jeder Quadratmeter, der mit den Futterpflanzen für Nützlinge bewachsen ist, hilft den Nützlingen, nicht nur den Bienen, und erfreuen das Auge, weiß Thomas Wiedmann. Die Experten zeigen den Gewinnern wie es geht, packen mit an und beraten im Sinne der Nachhaltigkeit für eine intakte Natur. Anmeldungen sind ab sofort per email marketing@garten-spaeth.de"marketing@garten-spaeth.de oder persönlich im Gartencenter-Späth möglich. Thomas Wiedmann ist gespannt auf die Resonanz und freut sich auf die Zusammenarbeit mit seinen »Patenkindern«. Die Gewinner werden am 3. April bekanntgegeben.

Thomas Wiedmann, Geschäftsführer des Garten-Centers Späth, sucht Familien, die mithelfen wollen, die Artenvielfalt unserer Tier- und Pflanzenwelt zu wahren. Foto: Heinig